Rückblick: Eröffnung des Schneifelpfads – Weg des Friedens

Am 10. September 2017 wurde in Prüm auf dem Kalvarienberg Das Symbol des Schneifelpfads – Weg des Friedens enthüllt: der Grenzstein. Der Muße-Wanderweg wurde damit feierlich eröffnet. Er gehört zu den 6 Vulkaneifelpfaden die unter dem touristischen Motto „Story-Telling“ Als „Slow-Travel-Wege“ entwickelt wurden. Diese wege Erzählen die Geschichten vom Kampf der elemente, der die eifel geformt hat und weiter formt und aus dem Leben der Menschen, die der Eifel ihren Stempel aufgedrückt haben.

Enthüllung Symbol des Wegs des Friedens

Dieser Weg erzählt Geschichten zwischen Krieg und Frieden. so lesen wir auf der Ersten Tafel, am Beginn des Weges in Kronenburger Hütte:

„Ich lodere schon lange tief unter der Eifel. Immer wieder trete ich zutage, werfe einen Blick auf die Oberfläche. So richtig austoben konnte ich mich in der Vulkaneifel, meine Schlachten mit dem Wasser sind legendär. Aber keine Sorge, normalerweise bin ich friedlich, wenn auch temperamentvoll! Ihr Menschen und ich, wir kennen uns schon lange. Vor etwa einer Million Jahren habt ihr mich erstmals gerufen und versucht mich zu zähmen, mich, das Feuer.

Zwischenzeitlich ist viel passiert. Habe ich euch anfangs nur wärmend und garend gedient, habt ihr mich in den letzten Jahrhunderten für euren rasanten technischen Fortschritt genutzt. Es war und ist ein Spiel mit dem Feuer! Ihr habt auch Vieles für Krieg und Zerstörung entwickelt, auch wenn ihr euch nach Frieden sehnt. Wie zwiespältig!

Komm mit auf den Schneifel-Pfad! Du wirst einen Weg des Friedens beschreiten – aber auch einen des Krieges. Du wirst erkennen, wie nahe Krieg und Frieden beieinander liegen. Zuweilen ist es nur die Sichtweise, die uns ins Dunkle oder ins Helle schauen lässt. Folge den Spuren des Heiligen Jakobus, entdecke Drachenzähne und Bunkerruinen, sieh in Explosionskrater und finstere Höhlen, erblicke Orte künstlerischer Anmut und natürlicher Schönheit!

Schwarzweiße, schwarze und weiße Grenzsteine weisen dir den Weg. Sie zeigen dir, dass Grenzen überwunden werden können, dass Frieden nicht selbstverständlich ist und der Weg zu ihm sich lohnt.“

Eröffnung Weg des Freidens

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